„Guitar Music“ jetzt im Buchhandel…


Guitar Music Compositions – Kurt Hummel 1995-2017
56 Titel – erschienen bei epubli – Berlin

erhältlich bei:         

Das Buch enthält einen Großteil der von Kurt Hummel in den Jahren 1995 bis 2017 komponierten Stücke für die Sologitarre. Die 56 Stücke sind in Noten und Tabulatur notiert und im Bereich mittelschwer einzustufen. Auch Informationen zu den einzelnen Stücken sind zu finden (Story hinter den Kompositionen, Veröffentlichungen…). Einige der Stücke sind für Partialkapodaster notiert. Im ersten Teil des Buches ist auch einiges zur Person und dem Gitarrenspiel des Autors zu finden. Alle Texte sind in Deutsch und Englisch vorhanden.  

Es ist fertig…das „Buch“

Das Notenbuch hat  326 Seiten (DIN A4)enthält 56 Kompositionen in Noten und Tabulaturen, viele Bilder und Infos in deutsch und englisch.

Es hat einige Zeit gedauert bis ich mich entschieden habe, meine Gitarrenstücke aus den Jahren 1995-2017, bis auf einige wenige, zu notieren. Vor allem auch um die Stücke nicht nach einiger Zeit, wenn ich sie nicht regelmäßig spielte, ganz zu vergessen. Aber auch, da ich fast alle diese Stücke auf YouTube veröffentlicht habe, oft nach Noten oder Tabulaturen gefragt werde. Einige wenige Stücke habe ich auch schon als Tabs hier auf meiner Homepage zur Verfügung gestellt. Ich kann nach wie vor nicht vom Blatt spielen, tue mich immer noch schwer mit dem Schreiben von Noten und habe meine Stücke als Tabulaturen aufgeschrieben und sie von einem Notationsprogramm (TablEdit) in Notenform darstellen lassen. Das hatte den Vorteil, dass ich auch über die Wiedergabefunktion die notierten Noten hören konnte. Das war selten sofort das, was ich wirklich spielte und notieren wollte und benötigte viele Korrekturen. Zu den Stücken habe ich meistens ein paar Worte über die Entstehung oder die Idee dahinter und über evtl. Veröffentlichungen geschrieben, zum Teil auch mit Bildern. 

Folgende Stücke sind enthalten :  Again No Mail, Albaicín, Amorgos Blues, Back on the Hill, Ballad for my Longing, Baros, Bernas, Bettina‘s, Black Hair and White Belt, Cappuccino, Cha Chou, Chair and Table, Corse, Cursive Reflection II, Davide, December, Dia Sec, Disappeared, Even Wine Didn’t Help, Firence S.M.N., Four Days, Goodbye Woody, Green Fingerdance, Hermigua, Home on the Bench, Hypnotic Steel, I May Come Back, I Miss Nona, Is the Spell Broken, Jardim Atlantico, Korčula, Lucca, Meet You at Odysseas, Music for S., Natural Enemy, Old Couple, Oshogbo, Pina, Portuguese Nightmare, Rain for the Lion, Retsina Hill, Ryder and Gray, São Miguel, Sliema, Song of Winter, Southern Comfort, Talking Fingers, Tension, That’s the Point, Third Coffee, Too Late for Breakfast, Underneath a Giant Redwood, Upwind, Walk or Ride, Waltz by Circumstances.

Der Klang von Gitarren…

Bevor ich früher auf Reisen ging, überlegte ich jedes mal, welche Gitarre ich mitnehme. Das war immer eine schwere Entscheidung zwischen, „wenn sie kaputt geht, wäre schade“ und „klingt vielleicht nicht gut genug“. Jetzt habe ich eine Reisegitarre, zusammenklappbar, im Handgepäck im Flugzeug transportierbar, aber ein bisschen kleiner, als meine normalen Gitarren, und die nehme ich jetzt auf Reisen mit. Aber schon vor der Abreise habe ich das Gefühl, ich muss jetzt bald mit dieser kleinen Gitarre zurechtkommen und kann ich damit überhaupt kreativ sein, denn die meisten meiner Stücke sind auf Reisen entstanden. Ich verabschiede mich geradezu von meinen großen Gitarren bevor ich losfahre und komme dann irgendwo an, packe irgendwann die Gitarre aus und fange an zu spielen. Es klingt irgendwie dünn, es klingt nicht gut, das Spielgefühl ist nicht gut und die Kreativität scheint sich nicht einzustellen. Da ich trotzdem weiter spiele, fange ich an im Laufe der Zeit das Instrument wirklich zu mögen, fast zu lieben und den Ton unvergleichlich zu finden. Meistens komponiere ich ein oder zwei Stücke in der Zeit in der ich unterwegs bin und denke oft „wow“, wie wird das klingen, wenn ich es auf meinen „guten, großen“ Gitarren spiele. Zu Hause angekommen, spiele ich die Stücke dann auf meinen „guten, großen“ Gitarren und siehe da, die Stücke klingen auch nicht angenähert so, wie ich es in Erinnerung hatte und es auf der Reisegitarre geklungen hatte. Sie klingen sogar manchmal total fremd und schlecht. Also packe ich meine Reisegitarre zu Hause aus und spiele das Stück auf der Reisegitarre und siehe da, es klingt irgendwie besser, aber immer noch nicht so, wie auf Reisen. Wenn ich dann aber beide Gitarren mit Mikrofonen aufnehme, dann klingt die Reisegitarre wieder schlechter?
Was ist das zwischen mir, meiner Reisegitarre, meinen „guten, großen“ Gitarren, meiner Stimmung zu Hause, meiner Stimmung unterwegs? Ich bin noch auf der Suche – wenn ich mehr weiß, werde ich euch informieren (ich glaube aber nicht wirklich daran, dass ich eine Lösung finde).

Über 200.000 Aufrufe von „Hypnotic Steel“ auf YouTube!


Das zweite von mir auf YouTube hochgestellte Gitarren-Video hat dieser Tage 200.000 Aufrufe erreicht. Die Video- und Tonqualität sind nicht so besonders, da das jetzt schon fast 10 Jahre her ist, war aber damals Stand der Technik, auch der üblichen Datenübertragungsraten wegen. Ein Freund hat damals die ersten Videos aufgenommen, da ich selbst noch gar keine Möglichkeit dazu hatte. Erst der relative Erfolg damals hat mich dazu veranlasst, mir auch eine Videokamera anzuschaffen und  später dann alle Videos selbst aufzunehmen.

São Miguel

Das Thema zu diesem Stück ist auf der Insel „São Miguel“, die Hauptinsel der Azoren entstanden. Die Insel liegt mitten im atlantischen Ozean und ist grün und fruchtbar. Deshalb hat das Stück auch einen fröhlichen und positiven Charakter (meinem Gefühl nach zu mindestens). Ich habe das Stück auch gleich in Noten und Tabs aufgeschrieben und es ist als PDF unter „TABs“ zu finden.

Rain for the Lion

Ich war im Frühsommer 2017 (wie schon so oft) im Süden Kretas. Das Wetter war etwas ungewöhnlich, da es verhältnismäßig viel regnete. Bei Regen, auf der überdachten Terrasse sitzend, mit Blick auf den „Löwen“, einen Felsen (ca. 200m hoch), der wie ein liegender Löwe geformt ist, habe ich diese Komposition begonnen. Aufgenommen habe ich das Video zu Hause im Garten…

TABs mit Partialkapodaster

Ich habe mich dieses mal an die Notation eines Stückes mit Partialkapodaster gewagt.  Ich habe mich dazu entschlossen die Saiten, die der Capo verkürzt und die leer angeschlagen werden, mit dem Bund zu bezeichnen, auf dem der Capo sitzt und habe dann den Hintergrund dieser Notierungen im TAB grau hinterlegt.  Von einigen wird vorgeschlagen diese Saiten mit „0“ zu kennzeichnen, wenn sie leer gespielt werden. Ich halte das für die schlechtere Lösung! Das dazu gehörige Video ist hier auf YouTube zu finden. Die Notation mit TABs ist auf meiner Tab-Seite als PDF zu finden.

Noten einer Komposition von 1998…

26corse
Ich habe endlich ein Stück, das ich schon länger notieren wollte, in Noten und Tabs festgehalten. Das Stück ist aus dem Jahr 1998, das Thema allerdings stammt schon aus den 70ern und entstand auf Korsika. Es ist für die klassische Gitarre in Normalstimmung geschrieben, ich spiele es aber selbst auch manchmal auf der Stahlsaitengitarre.  Auf meinem Youtube-Kanal ist es hier zu finden.  Die Noten (und Tabs) sind auf meiner Tab-Seite als PDF zum Download bereitgestellt

Tension…

Das ist ein Stück, das in meinem Kopf (und Herz) war und jetzt heraus wollte. Diesmal eine Komposition ohne Kapodaster in der Standardstimmung.  Das Stück beschreibt ein bisschen das Spannungsfeld zwischen Schwermut und Enthusiasmus, ich hoffe das das irgendwie rüberkommt..